Franziska Furter (Mojo, 2012)

Mojo lautet der Titel einer Installation der jungen Schweizer Künstlerin Franziska Furter. Mojo ist ein aus dem Afrikanischen stammendes englisches Synonym für Glück, zudem kann es für Selbstbewusstsein und Sexappeal stehen. Das Objekt vermittelt diese optimistische Botschaft auch durch seine farbenfrohe Erscheinung: Furter hat Mojo aus rund 100 verschiedenen Windspielen zusammengebaut, die sie bei Freunden, auf Flohmärkten, in Brockenhäusern oder bei eBay gefunden hat. Vom Wind bewegt wird dieses theatralische Symbol für europäischen Balkonschmuck zu einem poetischen Statement für die kulturelle Vielfalt, die gerade im Industriequartier besonders augenfällig ist. Mojo sei ein «Super-Amulett», schreibt Christiane Rekade im Katalog, «fast so, als ob Franziska Furter den neuen Stadtteil Zürich-West damit vor bösen Geistern bewahren möchte».

Lauschen Sie dem Klang des Werks

FRANZISKA FURTER, CH, *1972, lebt und arbeitet in Basel und Berlin

Courtesy Lullin + Ferrari, Zürich

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