In rasantem Tempo hat sich in Zürichs Westen eine Industriebrache zum dynamischen Trendquartier entwickelt ...

Zehntausende Besucherinnen und Besucher

ART AND THE CITY ist Geschichte. Die grösste temporäre Freiluftgalerie der Schweiz in Zürich wurde von Zehntausenden Kunstinteressierten aus dem In- und Ausland besucht und präsentierte vom 9. Juni bis 23. September 2012 insgesamt 43 Werke von Künstlerinnen und Künstlern aus aller Welt. Die dezentral an verschiedenen Örtlichkeiten gezeigten Skulturen, Installationen Performances und Interventionen haben überraschende Begegnungen mit Kunst und Stadt ermöglicht. Zu den weiteren Höhepunkten des Kunstfestivals gehörte neben der Vergabe des ART AND THE CITY AWARDS auch das Symposium zu Themen der Kunst im öffentlichen Raum.

In einer lesenswerten Analyse zu ART AND THE CITY schreibt Jürg Rohrer vom Tages-Anzeiger: «Art and the City kommt das Verdienst zu, die moderne Kunst einem breiten Publikum nähergebracht zu haben.» Und weiter: «Kunst im öffentlichen Raum öffnet die Augen und ist ein heilsames Korrektiv zum Tunnelblick aufs Smartphone. Sie bringt den Einwohnern die eigene Stadt näher und bringt Spannung in jedes Quartier. Sie ist Stadtmarketing vom Besten und gibt Zürich die Möglichkeit, sich weiter als Kunststadt zu profilieren – Kunst, die für alle ohne Öffnungszeiten und Billett überall zugänglich ist. Publikumsfreundlicher gehts nicht.»

Das Making-of der Skulpturengruppe «Catedrales» des Künstler-Duos Los Carpinteros (CUB) auf dem Escher-Wyss-Platz.